Im November wird es in (bisher) drei Städten einen aktualisierten Vortrag zu den Geschehnissen rund um den 31.Mai 2017 und die darauf folgende Repression zu hören geben. Da mittlerweile 17 Monate vergangen sind und die Repression mit zahlreichen Gerichtsverfahren gegen Demonstrant*innen dieses Tages gerade auf Hochtouren läuft, wird es neben der Auseinandersetzung mit Gesetzesverschärfungen wie dem PAG und einer anarchistischen Bewertung von Knast(gesellschaft), auch um die Verfahren gehen, die bisher stattgefunden haben. Insbesondere die Paragraphen 113/ 114 StGB erweisen sich dabei als Mittel, um mit absurden und fadenscheinigen Vorwürfen monate-, teils sogar jahrelange Haftstrafen zu verhängen (bisher zur Bewährung ausgesetzt).
Hierbei wird auch das erste Verfahren gegen den anarchistischen Gefährten Jan zur Sprache kommen, der im August zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Weil die Staatsanwaltschaft jedoch weiter auf eine Haftstrafe ohne Bewährung drängt, legte sie Berufung ein. Während der Termin für dieses zweite Verhandlung noch nicht feststeht, bleibt für uns natürlich, sowohl in Bezug auf Jan als auch auf den von Abschiebung bedrohten Berufsschüler und auch alle anderen Angeklagten klar, dass ihr Widerstand notwendig und richtig war – so wie die Kampagne sich auch über diesen konkreten Fall hinausgehend gegen jede Form der Einsperrung, sowohl Abschiebeknäste wie auch sämtliche Gefängnisse, Strafen und staatliche Kontrolle, richtet.

Die aktuellen Daten für die anstehenden Vorträge sind:

  • Am 16.11.2018 in Wuppertal: Um 19 Uhr im Café Tacheles Wuppertal
  • Am 20.11.2018 in Karlsruhe: Um 19 Uhr im P8-Café
  • Am 21.11.2018 in Koblenz: Um 19 Uhr im Jugendhaus am Moselring